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Geld verdienen im Internet

Geschrieben von Jens   
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Sie können auch mit Latinas Geld verdienen, aber ...

Gerstmann.net gibt es seit 1999. Seit wir vor einigen Wochen angefangen haben, Google AdSense auf der Seite unterzubringen, haben wir Einnahmen, die zwischen 0,00 US-$ und 21,00 US-$ pro Tag liegen. Damit können wir mit unserem passiv generierten Einkommen ungefähr schon unseren Hunde-Gassigeher oder auch jeder ein oder zwei argentinische Bier bezahlen, also Motivation pur. ;-)

In diesem Artikel will ich Ihnen die ungefähre Strategie und Perspektiven aufzeigen, die wir in den kommenden Monaten fahren werden. Die erste grundsätzliche Frage, die wir uns gestellt haben, war:

Möchten wir unseren Internetauftritt kommerzialisieren, also Geld im Internet verdienen?

Das ist in der Tat eine Glaubensfrage. Ich habe so oft Menschen gehört, die Werbung auf ihren Seiten als etwas Abstößiges, Unmoralisches, Verwerfliches, Unethisches, Uncooles oder was weiß ich was betrachten und sich deshalb dazu entschließen, Ihre Seite nicht kommerziell zu nutzen und auf potenzielles Einkommen verzichten.

Wir haben uns diese Frage auch gestellt und sind erst einmal tief in uns gegangen ;-). Es gibt zwei Alternativen: Sich vollständig für eine Kommerzialisierung zu entschließen oder es am Besten gleich zu lassen. Wenn Sie Werbung für abscheulich halten, ok. Wir haben uns dazu entschlossen, diesen Weg zu gehen und 100 % weiterzuverfolgen. Wir werden daher in Zukunft uns nicht schlecht dabei fühlen, Euch Werbung zuzumuten. Wie sagte ein Freund von mir einmal: Es ist schon schwierig genug, Geld mit einer Sache zu verdienen. Wenn man sich dabei auch noch selbst behindert, kann es nichts werden. Es gibt nur 100 % GO oder die Rückkehr zur unselbstständigen Arbeit mit Chefs, regelmäßigen Arbeitszeiten und allem was dazu gehört, insbesondere eine Rückkehr nach Europa, weil man als Arbeitnehmer in Argentinien nun einmal wirklich schlechte Karten hat. Also, to make a long story short: Es sollte sich richtig gut anfühlen, im Internet Geld zu verdienen. Wenn Sie das für sich nicht mit einem JA beantworten können, werden Sie Beamter!

Wenn Sie sich allerdings dafür entscheiden, Geld im Internet zu verdienen, halten Sie damit nicht hinter dem Berg. Einer meiner Lehrer sagte mir einmal: Wenn schon Scheiße, dann mit SchwungTM. Schalten Sie Werbung. Nicht irgendwo auf der Seite, wo man sie am besten nicht entdeckt und daran vorbeischaut, sondern ja, DIE WERBUNG SOLLTE DAS AUFFÄLLIGSTE AUF IHRER SEITE SEIN. Inhalte suchen sich Ihre Besucher schon selber, auf Werbung dagegen müssen sie gestoßen werden. Und wenn Sie schon mal soweit in meinem Artikel gekommen sind: In der Kontaktinformation finden Sie eine Kontoverbindung, SPENDEN SIND HERZLICHST WILLKOMMEN. Anders gesagt: Wenn Sie Spenden für Ihre Seite einsammeln wollen, machen Sie Ihre Besucher darauf aufmerksam und teilen Sie es Ihnen auf der ersten Seite mit. Wenn Sie Produkte verkaufen wollen, verkaufen Sie sie WIRKLICH. Ich sehe nicht Unethisches daran, 300 % Gewinn für etwas einzufahren, was meinem Gegenüber auch zu diesem Preis einen wirklichen Wert bringt. Es wäre doch zu schade, wenn wir nach Deutschland zurück müssten, um Sozialhilfe zu beantragen und alle Chicas hier auf ihre Salta-Gringos verzichten müssten. Also: Wenn schon Scheiße, dann mit Schwung.

Natürlich haben auch wir erste Beschwerden darüber, provokante Artikel zu schreiben oder Werbung auf unserer Seite zu schalten. Ja, mei, was soll ich sagen: Schlechte Werbung ist auch Werbung. Dann sollen doch diese Leute die Artikel nicht lesen oder an der Werbung vorbeischauen. So lange sie sich mit der Maus doch irgendwann auf einen Google-Link verlieren und sogar heimlich klicken, ist mir das doch wurscht. Die meisten Leute und wahren Freunde freuen sich darüber, dass wir mit unserer Idee erfolgreich sind und wollen so gut es geht helfen. Da gibt es Freunde in Salta, die Ihr Hostel vermarkten wollen, andere, die Sprachkurse oder Artesanias anbieten wollen…wenn man sich gegenseitig hilft, ist das doch in Ordnung, solange keiner einen wirklichen Nachteil davon hat. Googles AdSense sind im Moment noch die einzige Werbequelle, die wir geschaltet haben, aber das wird sich mit Sicherheit bald ändern…

Werden wir von unserem online erwirtschafteten Geld leben können?

Ich sage: Auf jeden Fall. Wenn wir uns nicht selbst im Weg stehen und anfangen, uns um die Einnahmen zu streiten, sobald wir erfolgreich sind. Dass wir erfolgreich sein werden, steht für mich außer Frage. Ich möchte nie wieder bei irgendeinem "Chef" angestellt sein, wo ich erst zu gehen habe, wenn ich im Büro desselben das Licht ausgehen sehe. Und ich werde meinen vollen Enthusiasmus in diese Idee stecken. Schon allein darum ist ein Scheitern völlig ausgeschlossen.

Werden uns viele Leute nachmachen können?

Ein eindeutiges Nein. Die meisten Menschen wälzen sich doch in der Soße, die Sie haben, besonders in Deutschland. Es wird zwar viel geklagt, dass die Butter wieder ein Stückchen teurer geworden ist oder was weiß ich, aber eigentlich ist das Problem doch, dass es uns zu gut geht. Wer ist schon so mutig zu sagen: Ich wandere nach Uruguay oder Argentinien aus, weil die steuerlichen Rahmenbedingungen dort besser, die Chicas hübscher, das Wetter besser oder die Leute netter sind. Was es braucht, ist ein wenig Gehirnschmalz, und die Kraft wegzustecken, wenn einem andere genau diesen abstreiten wollen. Nur, weil ich einen dummen Artikel schreibe, muss ich nicht dumm sein. Was für mich zählt ist der Erfolg des Artikels. Anders herum sieht es schon wieder anders aus. Dummbratzen schreiben meist weder dumme noch besonders intelligente Artikel. Wie stelle ich also fest, ob ich dumm oder eher intelligent bin? Als Faustregel: Wenn Sie sich diese Frage noch nie gestellt haben, gehören Sie eher zur ersten Kategorie.

OK, wenn ich dazu keine negativen Kommentare einfahre, geb ich auf...

Wenn Sie diesen Artikel lesen und selber Geld verdienen wollen, stellen Sie sich folgende Frage: Gehören Sie zu den 1 % der Leute, die geistig fit genug sind, Inhalte zu schaffen, die Menschen bewegen, interessieren oder auch nur sonstwie betreffen? Es ist wie bei anderen Berufen, von denen 99 % der Leute einmal geträumt hat, die aber nur 1 % der Menschen verwirklichen können, nämlich die, die mit Herzblut dabei sind: Schauspieler, Sänger, Weltklassesportler...Wer hat nicht einmal davon geträumt, Brad Pitt das Wasser reichen zu können...und wie viele würden es wirklich schaffen? Was brauchen Sie also, um aus Ihrem Internetauftritt Geld zu ziehen? Ok, Intelligenz ist eine Sache, Inhalte schaffen das Zweite, aber das Wichtigste lässt sich kurz zusammenfassen: Sie müssen im Internet mit allen Wassern gewaschen sein.

Wenn Sie sich im Internet auskennen, oder zumindest das Potenzial haben, sich im Internet auszukennen, haben Sie die besten Voraussetzungen, in kürzester Zeit im Internet so viel Geld zu verdienen, um Ihren Lebensunterhalt verdienen zu können (besonders, wenn Sie dazu noch in Südamerika leben, aber dazu später). Wenn Internet und seine Zusammenhänge dagegen mehr ist, als Ihre Gehirnzellen zu ertragen vermögen, sollten Sie es sich drei Mal überlegen, bevor Sie Ihren Job kündigen. Meine (kostenlose) Empfehlung dazu: Don´t do it (hmm, wenn Sie noch nicht einmal beim Englischkurs aufgepasst haben: TUN SIE´S NICHT!!)

  Im Web zu Hause sein

Was soll das heißen? Sie müssen nicht Programmieren können, sollten aber ein zumindest grobes Verständnis dafür haben, welche Technologien im Web vertreten sind und wie diese ungefähr funktionieren. Auf welche Technologien sie sich dabei spezialisieren, wird die Natur Ihres Auftritts und damit auch die Art und Weise, wie Sie Geld verdienen, bestimmen. Ich mache Ihnen mal eine Liste:




















Was Sie jetzt damit anfangen können, dazu in den nächsten Tagen mehr...
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 17. Juli 2010 )
 
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