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Die nächste Generation wird in einer gefährlicheren, aber wirtschaftlich gesehen, ärmeren Welt leben. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die von dem Weltwirtschaftsforum angeregt wurde.(Auszug: EFE)
Das Resultat der Umfrage, bei dem 61.600 Personen in 60 Ländern der Erde von Gallup International Ende des Jahres 2007 befragt wurden, zeigt den gleichen Pessimismus der Befragten wie schon im Jahr zuvor. 49 % der Befragten gaben an, dass die Welt weniger sicher sein wird, nur 25 % glaubten, dass der umgekehrte Fall eintritt, und 21 % meinten, dass alles beim Alten bleiben wird.
Auf Regionen bezogen heisst das:
In Westeuropa sind die Menschen pessimistischer, da 69 % der Befragten an eine weniger sicherere Welt für die nächste Generation glauben, gefolgt von Nordamerika, wo 62 % das gleiche denken.
Seltsamerweise glauben weniger Menschen im Mittleren Osten, dort wo sich die meisten Krisenherde entwickeln daran (51 %), dass die Welt weniger sicher sein wird, und das Verhältnis sinkt noch auf 40 % unter den Befragten im Irak.
Auch bezogen auf die wirtschaftlichen Aussichten kann man einen grösseren Pessimismus, gegenüber dem Vorjahr, feststellen. 36 % glauben, gegenüber 31 % aus dem Vorjahr, dass die wirtschaftlichen Aussichten für die kommende Generation schlechter sein werden. Wieder ist es Westeuropa, in dem man am schwärzesten sieht. Nur 19 % der Befragten glauben, dass die nächste Generation in einer reicheren Welt leben wird, während 54 % das Gegenteil annehmen.
Die Umfrage enthielt auch Meinungen über die politischen und unternehmerischen Führer, und obwohl die Zweiten etwas besser als die Ersten abschnitten, bleibt festzustellen, dass es den Menschen gegenüber ihren Führern an viel Vertrauen fehlt. 60 % qualifizieren ihre politischen Führer als unehrlich, und hier ist es Lateinamerika, das die Spitze anführt, denn 77 % der Befragten glauben an die Unehrlichkeit ihrer Führer. In Afrika und in den USA sind es 71 %, während es in Europa “nur” 50 % sind und im Mittleren Osten sogar nur 48 %.
Welches sind die vorrangigen Probleme, die die politischen Führer zu bewältigen haben?
Da steht an erster Stelle die Elimination der Armut mit 14 %, danach folgen das wirtschaftliche Wachstum (13 %), reduzieren der kriegerischen Konflikte (13 %) und der Krieg gegen den Terrorismus (12 % ).
Der Schutz der Umwelt folgt mit 11 % auf dem nächsten Platz, während sich an letzter Stelle die Gleichberechtigung der Frau findet, das nur ein Prozent der Befragten für wichtig halten.
Zum Schluss noch:
In die Politiker hat man am wenigsten Vertrauen (8 %), hier führen die Professoren die Liste mit 34 % an, gefolgt von den religiösen Führern (27 %).
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